Eines der wichtigsten Paper, dessen Name ich regelmäßig vergesse (unter anderem auch deshalb schreibe ich diesen Post hier), ist How the eye measures reality and virtual reality von James Cutting. Den Volltext gibt es hier bei Springer (mit Stand Ende Februar 2022 scheinbar als Open Access). 

Cutting bringt in seinem Paper eine Grafik, die scheinbar aus Perception of Space and Motion (S. 80) stammt (leider habe ich auf das entsprechende Werk bei Elsevier keinen Zugriff). 

Bildquelle: Cutting: How the eye measures reality and virtual reality. In: Behavior Research Methods, Instruments, & Computers, 1997, 29 (1), S. 27-36, hier: 29.

Insbesondere für meine Überlegungen zur Atmosphäre in Virtual Reality scheint dieser Wirkzusammenhang interessant. Gerade beschäftige ich mich jedoch mit der Camera obscura in Hoffmanns Die Elixiere des Teufels, deren Phänomenologie bisher noch kaum erforscht wurde. Wenn Hoffmann (als fiktiver Herausgeber) schreibt, der Text solle als Bild einer Camera obscura verstanden werden, rekurriert er dann auch auf die Ästhetik des Kamerabildes?

Um nur einen ersten fixen Gedankengang zu bringen: Die Camera obscura erzeugt Bilder mit unendlicher Tiefenschärfe und reduziert daher einen Aspekt der Tiefeninformationen. Was bedeutet das für die Atmosphäre?